Neuer Rekord bei Windturbinen

neuer Rekord bei Windturbinen

Deutschland will bis 2030 einen Großteil des Stromverbrauchs mit Erneuerbaren Energien decken – Windräder sind ein wichtiger Lieferant. Die Zahl der Genehmigungen stieg drastisch.

Im vergangenen Jahr sind so viele neue Windräder an Land in Deutschland genehmigt worden wie nie zuvor. Es wurden Projekte an Land mit 2.405 Windrädern und 14 Gigawatt Leistung von den Behörden gebilligt, wie der Bundesverband Windenergie (BWE) am Mittwoch mitteilte.


Das entspricht im Vergleich zum Vorjahr einem Plus von 85 Prozent. Im Durchschnitt dauert es etwas mehr als zwei Jahre, bis nach der Genehmigung ein Windrad errichtet wird und den ersten Strom ins Netz einspeist.

Erneuerbare sollen Großteil des Stromverbrauchs decken


Den Zuschlag für den Bau erhielten 2024 demnach 1.890 Windräder mit 11 Gigawatt Leistung. Dies werde sich in den nächsten Jahren im Bau niederschlagen: So wird 2025 mit neuen Windrädern mit einer Leistung von 4,8 bis 5,3 Gigawatt gerechnet. 2024 waren es nur 3,25 Gigawatt und damit weniger als vom Verband vorhergesagt. Weil auch alte Windräder stillgelegt wurden, lag der sogenannte Netto-Zuwachs an Windenergieleistung bei rund 2,5 Gigawatt.


Insgesamt drehen sich nun fast 29.000 Windräder an Land mit rund 63,5 Gigawatt Leistung. Die Branche geht davon, dass nun auch der Zielpfad der Regierung in den nächsten Jahren erreicht werden kann.

Deutschland will bis 2030 rund 80 Prozent seines Stromverbrauchs aus Erneuerbaren Energien decken. Die Windenergie ist dabei die wichtigste Quelle. Betreiber können sich mit genehmigten Projekten an Ausschreibungen beteiligen. Die Vorhaben mit den geringsten geforderten Subventionen bekommen den Zuschlag von der Bundesnetzagentur und können gebaut werden.